Das Mission Statement legt das grundliegende Qualitätsverständnis und die Zielsetzung von AKAST dar.

Es steht Ihnen unten sowie als PDF-Datei zur Verfügung. Die im Text genannten Dokumente finden Sie hier.

Mission Statement
(1) Die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung kanonischer Studiengänge in Deutschland e.V. (AKAST) widmet sich der Sicherung und Entwicklung der Qualität von Studium und Lehre kanonischer Studiengänge, insbesondere der Katholischen Theologie sowie der Förderung des Europäischen Hochschulraums. Sie arbeitet dabei insbesondere mit dem Akkreditierungsrat einerseits und der Agenzia della Santa Sede per la Valutazione e la Promozione della Qualità delle Facoltà Ecclesiastiche (AVEPRO) sowie dem Heiligen Stuhl andererseits zusammen.
 
(2)  Den rechtlichen Rahmen und den zentralen Bewertungsmaßstab der Akkreditierungsverfahren (Programm- und Systemakkreditierung, alternative Verfahren) bilden der „Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen (Studienakkreditierungsstaatsvertrag)“ sowie die „Musterrechtsverordnung gemäß Artikel 4 Absätze 1 – 4 Studienakkredi­tierungsstaatsvertrag“.
 
(3)  Durch Akkreditierung soll die nationale, internationale und kirchliche Anerkennung kanonischer Studiengänge und -abschlüsse erleichtert werden. Gleichzeitig soll den Hochschulen, den Studierenden, den Arbeitgebern und den zuständigen kirchlichen Autoritäten eine verlässliche Orientierung hinsichtlich
-       der Qualität von Studienprogrammen
-      ihrer Kompatibilität mit den auf europäischer Ebene vereinbarten Standards und Leitlinien für die Qualitätssicherung im europäischen Hochschulraum (ESG) und
-    ihrer Übereinstimmung mit den einschlägigen staatlichen und kirchlichen Vorgaben gegeben werden.
 
(4)  AKAST geht von den Grundsätzen der Wissenschaftsfreiheit und der Hochschulautonomie aus und sieht darum die grundlegende Verantwortung für die Qualitätssicherung bei den Hochschulen und Fakultäten. Bei der Qualitätssicherung kommt es auf die von der Hochschule im Rahmen einer übergeordneten Strategie gesetzten Ziele und zugleich auf die zu erfüllenden nationalen und internationalen Standards an. Zu überprüfen sind die Validität von Studienziel und Studienkonzeption in Verbindung mit der Möglichkeit der Zielerfüllung. Dieser Qualitätsbegriff wird in gutachterzentrierten Verfahren realisiert, an denen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, Vertreterinnen und Vertreter der Berufspraxis sowie Studierende in Unabhängigkeit und frei von Weisungen mitwirken. Kriterien und Abläufe der externen Qualitätssicherungsverfahren, darunter Begutachtung, Akkreditierung und Evaluierung, sind dokumentiert.
 
(5)  Die wissenschaftsbasierten Verfahren fragen nach Qualität und Kompetenz und lassen den Hochschulen und Fakultäten Raum, eigene Schwerpunkte zu entwickeln und sich fachlich gegenüber anderen Einrichtungen zu profilieren. Um der Vielfalt in der Theologie und in den benachbarten Fächern (Philosophie, Kanonistik etc.) und der Pflege des wissenschaftlichen Niveaus willen ist die Freiheit zur Profilbildung in Lehre und Forschung von elementarer Bedeutung.
 
(6)  Die Tätigkeitsfelder von AKAST sind vor allem:
-    Durchführung von Begutachtungsverfahren von kanonischen Studiengängen im Sinne des Studienakkreditierungsvertrages,
-    Akkreditierung von kanonischen Studiengängen, die der Studien­akkreditierungsstaatsvertrag nicht erfasst,
-     fachspezifische Förderung von Hochschuldidaktik,
-     Informationsaustausch über aktuelle Entwicklungen aus dem Hochschulbereich,
-    Durchführung von Informationsveranstaltungen für Gutachter, kirchliche Mitwirkende bei Begutachtungs- und/oder Akkreditierungsverfahren und Vertreter der Hochschulen und Fakultäten,
-   Kontakte und Kooperationen, Projekte und Veranstaltungen mit deutschen und ausländischen Partnern,
-       Informationen und Publikationen.