Das Mission Statement legt das grundliegende Qualitätsverständnis und die Zielsetzung von AKAST dar.

Es steht Ihnen unten sowie als PDF-Datei zur Verfügung. Die im Text genannten Dokumente finden Sie hier.

Mission Statement

Die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung kanonischer Studiengänge in Deutschland e.V. (AKAST) widmet sich der Sicherungund Entwicklung der Qualität von Studium und Lehre der Katholischen Theologie sowie der Förderung des Europäischen Hochschulraums. Sie arbeitet dabei insbesondere mit dem Akkreditierungsrat einerseits und der Agenzia della Santa Sede per la Valutazione e la Promozione della Qualità delle Università e Facoltà Ecclesiastiche (AVEPRO) sowie dem Heiligen Stuhl andererseits zusammen.
Im Akkreditierungsverfahren bilden die „Kriterien zur Akkreditierung von Studiengängen" des Akkreditierungsrates für die Agentur den zentralen Bewertungsmaßstab. Sie finden in der jeweils gültigen Fassung ebenso Anwendung wie die „Allgemeinen Regeln für die Durchführung von Verfahren zur Akkreditierung und Reakkreditierung von Studiengängen".
Durch Akkreditierung soll die nationale, internationale und kirchliche Anerkennung kanonischer Studiengänge und Studenabschlüsse erleichtert und gleichzeitig den Hochschulen, den Studierenden, den Arbeitgebern und den zuständigen kirchlichen Autoritäten eine verlässliche Orientierung hinsichtlich der Qualität von Studienprogrammen und ihrer Übereinstimmung mit den einschlägigen kirchlichen Vorgaben gemäß den „Eckpunkten für die Studienstruktur in Studiengängen mit Katholischer oder Evangelischer Theologie/Religion“ der Kultusministerkonferenz vom 13. Dezember 2007 gegeben werden.
AKAST geht von den Grundsätzen der Wissenschaftsfreiheit und der Hochschulautonomie aus und sieht darum die grundlegende Verantwortung für die Qualitätssicherung bei den Hochschulen und Fakultäten. Bei der Qualitätssicherung kommt es auf die von der Hochschule im Rahmen einer übergeordneten Strategie gesetzten Ziele und zugleich auf die zu erfüllenden nationalen und internationalen Standards an. Zu überprüfen sind die Validität von Studienziel und Studienkonzeption in Verbindung mit der Möglichkeit der Zielerfüllung. Dieser Qualitätsbegriff wird in einem gutachterzentrierten Verfahren realisiert, an dem Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, Vertreterinnen und Vertreter der Berufspraxis sowie Studierende in Unabhängigkeit und frei von Weisungen mitwirken. Die verschiedenen Schritte sind im „Leitfaden für die Programmakkreditierung“ dokumentiert. Das wissenschaftsbasierte Verfahren fragt nach Qualität und Kompetenz und lässt den Hochschulen und Fakultäten Raum, eigene Schwerpunkte zu entwickeln und sich fachlich gegenüber anderen Einrichtungen zu profilieren. Um der Vielfalt in der Theologie und in den benachbarten Fächern (Philosophie, Kanonistik etc.) und der Pflege des wissenschaftlichen Niveaus willen ist die Freiheit zur Profilbildung in Lehre und Forschung von elementarer Bedeutung.
Die Tätigkeitsfelder von AKAST sind vor allem:
  • Akkreditierung kanonischer Studiengänge,
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen für Gutachter, kirchliche Mitwirkende bei Akkreditierungsverfahren und Vertreter der Hochschulen und Fakultäten,
  • Kontakte und Kooperationen, Projekte und Veranstaltungen mit deutschen und ausländischen Partnern,
  • Informationen und Publikationen